2011, als ich 8 Jahre alt war, kam Finchen in mein Leben und hat mir die Tür in die Welt der Pferde geöffnet.
Den Einstieg fand ich in den Natural Horsemanship Prinzipien und beim Reiten in Wald und Wiese.
Über die Jahre habe ich angefangen mich immer mehr von den Horsemanship Prinzipien zu lösen und habe mir viel eigenständig beigebracht. Das war mit Sicherheit nicht der schnellste Weg, aber funktioniert hat es trotzdem. Entweder mein Pferd hat mich verstanden, oder eben nicht. Dann musste ich mir einen anderen Weg ausdenken und rausfinden was ich anders machen muss, damit es mich versteht. Mein Schwerpunkt lag dabei schon immer auf der Boden- und Freiarbeit.
Seit 2019 gehört nun auch Polly mit dazu. In dieser Zeit habe ich angefangen mich viel mit positiver Verstärkung und Intrinzen inspiriertem Training auseinanderzusetzen.
Im folgendem Jahr habe ich das erste Mal an einem Centered Riding Kurs teilgenommen und 2022 dann bei Angelika Engberg den Centered Riding Instructor Level 1 gemacht.
2022 bis 2025 (angefangen nach meinem Abitur) habe ich mich durch diverse Praktika intensiv fortgebildet. Ich war ein paar Monate oder Wochen unterwegs, dann wieder Zuhause zum unterrichten und für Ausbildungspferde.
Ich habe gelernt:
- Insgesamt vier Monate bei Ylvie Fros – Akademische Reitkunst und Centered Riding, 2022 habe ich dort den Groundwork- and Longetest mit Polly gemacht
- Insgesamt vier Monate in Portugal bei Alex Zell – Reitweisen übergreifend
- Zwei Monate auf den Moorhof bei Marius Schneider und Carina Dörfler – Akademische Reitkunst
- Insgesamt vier Monate auf Lindegaard bei Bent und Kathrin Branderup – Akademische Reitkunst
- Insgesamt vier Monate auf der Uh Oh Ranch in Colorado bei Mindy Bower – Altkalifornische Reitweise, Vaquero Horsemanchip nach Buck Brannamann
Neben all dem:
Mir ist es sehr wichtig von verschiedenen TrainerInnen zu lernen, sich inspirieren zu lassen und in den Austausch zu kommen, die verschiedensten Pferde kennenzulernen und auch mit und auf verschiedenen Pferden Unterricht zu bekommen, um so ein möglichst umfangreiches Bild zu erhalten.
Kinderreitcamps: Seit 2018 bin ich jährlich für ein paar Wochen in den Sommerferien Betreuerin in Kinderreitcamps, veranstaltet von Rieke Petersen. Seit 2021 beteilige ich mich nun auch an der Organisation.
Dazu gebe ich (angefangen 2018 in einer kleinen Reitschule) auch Reit- und Bodenarbeitsunterricht und nehme Trainingspferde. Es macht mir einfach große Freude, wenn ich die individuellen Pferde-Menschen-Teams unterstützen kann und ich ihnen das Wissen weiter geben kann, welches ich mir in den vergangenen Jahren aneignen durfte.
Eine Sache muss ich noch loswerden: Ich habe lange überlegt ob ich mir jetzt schon eine Website erstellen soll, denn je mehr ich lerne, desto mehr weiß ich, was ich alles nicht weiß und wie viele Menschen Unterricht etc. anbieten obwohl sie selber nur über oberflächliches Wissen verfügen.
Es herrscht ein kompletter Überfluss an Pferdemenschen und auch TrainerInnen und auf eine Art widerstrebt es mir mich da auch noch einzumischen und mich dazu zu zählen. Aber ich mache es ja eh schon, denn es macht mir einfach Freude! Ich habe festgestellt, dass ich den Menschen und Pferden wirklich helfen kann mit dem was ich tue, deshalb ich mich nun doch dafür entschieden.






